Schokohupf {Schokolade / Kakao / Vanille / Liebe}

 

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Manchmal habe ich großen Appetit auf einen Kuchen, der ganz simpel, super saftig und nicht besonders aufwendig ist. Genaus so ein Rezept stelle ich euch heute hier vor: mein Schokohupf. Sehr schokoladig, denn neben geschmolzener Schokolade und Kakaopulver kommen auch Schokotropfen in den Teig, schön saftig und einfach super lecker. Egal ob für das Kaffeestündchen daheim oder als Proviant für die Reise, alle lieben ihn und so ist er immer viel zu rasch aufgegessen - yum yum! Also auf geht‘s! 

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Zutaten für den Hupf

  • 3 Eier (Größe L) 
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Butter
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 80ml Buttermilch
  • 200g Mehl
  • 1 Tl Backpulver  
  • 1 El Kakaopulver
  • 1 Päckchen Schokotropfen

Zutaten für die Glasur

  • 150g zartbittere Schokolade
  • 50g weiße Kuvertüre  
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und die gehackte Schokolade in der Butter auflösen. Die Buttermilch dazu geben und alles gut durchrühren. Die Schokoladenbutter zur Eiercreme geben und in der Küchenmaschine solange weiterrühren lassen, bis sich alles gut verbunden hat. Mehl, Back- und Kakaopulver auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Wenn kein Mehl mehr zu sehen ist, dann die Schokotropfen ebenfalls vorsichtig unterheben und den Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe, diesmal dürfen ruhig ein paar Krümel am Stäbchen haften, den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment der Form ruhen lassen, den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

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Beide Schokosorten schmelzen, den Gugelhupf mit der dunklen Schokolade überziehen und mit der weißen dekorieren. Nach Geschmack mit Zuckerperlen dekorieren und die Schokolade fest werden lassen. Der Hupf schmeckt frisch besonders gut, aber auch nach einigen Tagen ist er noch wunderbar. An einem kühlen Ort bleibt er in einer luftdichten Blechdose, in einem Tortenretter oder unter einer Glasglocke für mindestens 5 Tage frisch - wenn er denn so lange überlebt 😉

Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Pflaumen-Zopf {Pflaumenmus / Hefe / Zimt / Zucker}

 

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Gerade jetzt, zum Ende der Zwetschgenzeit sind die Früchte ideal um daraus Pflaumenmus herzustellen. Nur mit Zucker gemischt sollten die Früchte über Nacht Saft ziehen und kochen anschließend auf ganz kleiner Flamme sieben Stunden. Das ist ziemlich langwierig, lohnt sich aber auf jeden Fall! Ein kleines Glas davon habe ich für diesen großartigen Zopf verwendet. Natürlich lässt sich das Rezept auch ganz prima mit gekauftem Pflaumenmus herstellen. Der Zopf schmeckt großartig zum Frühstück, zum Kaffeestündchen oder mal zwischendurch! 

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Zutaten für den Hefeteig

Zutaten für den Belag

  • 200g Pflaumenmus
  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • 2 Tl Zimtzucker

Zubereitung

Den Hefeteig nach dem Basisrezept zubereiten und auf der bemehlten Arbeitsfläche oder einer Silikon-Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den Teig mit Pflaumenmus bestreichen, aber an einer schmalen Seite einen 3cm großen Rand frei lassen. Den Hefeteig von der schmalen Seite, die vollständig mit Pflaumenmus bestrichen ist, aufrollen. Die Rolle der Länge nach in zwei Stränge teilen, dabei einen Zentimeter vom Rand beginnen, damit sie an einem Ende verbunden bleiben. Die Stränge nun ineinander verschlingen und dabei jeden Strang in sich drehen (zwirbeln). Die Enden unterschlagen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform legen.

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Den Zopf mit einem sauberen Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur nochmals ca. 30 - 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen.

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Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit Zimtzucker bestreuen und für ca. 25 Minuten backen. Den Zopf für einen Moment in der Form auskühlen lassen und anschließend aus der Form holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Pur und noch leicht warm ist der Zopf großartig, aber auch kalt schmeckt er wunderbar! Habt viel Freude mit dem Rezept und eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

Erdnuss-Schoko-Cookie {Erdnuss / Schokolade / Vanille / Liebe}

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Erdnüsse und Erdnussbutter sind definitiv eines meiner liebsten Lebensmittel und nach und nach ist auch der Rest meiner Familie mit dem Nussvirus infiziert. Aus heutiger Sicht ist es mir ein absolutes Rätsel wie ich die ersten achtzehn Jahre meines Lebens überstehen konnte. Wir kochen regelmäßig mit Erdnussbutter (in asiatischen Curries ist sie ein absolutes Muss) und vom Frühstückstisch ist sie sowieso nicht wegzudenken, aber auf den Blog hat sie es (aus mir unerklärlichen Gründen) noch nicht geschafft. Höchste Zeit also das zu ändern und was könnte ein besseres Rezept hierfür sein als der Klassiker: Cookies. Los geht’s also...

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Zutaten für den Cookieteig

  •  200g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1/2 Tl Backpulver  
  • 1/2 Tl Salz
  • 115g Butter
  • 165g Zucker
  • 115g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • 2 Tl Vanilleextrakt  
  • 2 Päckchen Schokotropfen

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen. Butter und Zucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Erdnussbutter hinzufügen und einige Minuten weiterrühren. Ei und Vanille ebenfalls zum Buttermix geben und gründlich untermischen. Die Trockenen Zutaten dazu geben und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss die  Schokotropfen unterheben. Mit einem Esslöffel Portionen vom Teig abstechen, zu Kugeln formen und mit genügend Abstand auf die Bleche Verteilen. Die Kugeln vor dem Backen etwas andrücken. 

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Die Kekse backen je nach Größe 10-12 Minuten, wobei gilt: je kürzer umso mehr bleiben sie innen chewy. Also typisch Cookie leicht feucht und etwas zäh. Je länger sie backen umso knuspriger werden sie, das ist am Ende Geschmacksache!

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Die fertigen Kekse erst auf dem Blech und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Bei Zimmertemperatur halten Sie in einem luftdicht verschlossenem Gefäß mindestens eine Woche...vorausgesetzt ihr findet ein Versteck. :-)

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Habt eine köstliche (Cookie-)Zeit! Eure Tine

Muttertagsherz {Rhabarber / Mandeln / Streusel / Liebe}

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For the English version of this recipe please scroll down.

Pünktlich zum Muttertag bin ich wieder da und habe ein sehr praktisches „last minute“ Rezept mitgebracht. Inspiriert dazu hat mich Dani von dem wunderbaren Blog Klitzeklein. Neben einem Rührteig und Streuseln braucht man nur noch ein bisschen Obst und schon kann der Kuchen in den Ofen wandern. Die Zutaten für beide Teige sind meist im Haus und ein wenig passendes Obst findet sich auch oft. Da meine Mutter immer ein großer Fan von Rhabarber war und dieser daher perfekt zu diesem Anlass passt, habe ich mich für eine Rhabarber-Variante entschieden. Aber auch Äpfel, das ist Dani’s Original, Birnen oder Steinobst eigenen sich wunderbar für dieses Rezept.

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Seid ihr auch schon gespannt, was eure Kinder und Familien sich für euch zum Muttertag ausgedacht haben? Bevor ich vor lauter Ungeduld ganz hibbelig werde, verziehe ich mich lieber in die Küche und sorge mit diesem wunderbar saftigen Kuchen für ein würdiges Highlight auf der Kaffeetafel. Also, rasch die Schürze umgebunden und schon kann’s losgehen:

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Öl oder Backfett
  • 50ml Buttermilch oder Milch
  • 200g Mehl
  • 1-2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 70g brauner Zucker
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter

Zutaten für den Rhabarber & die Dekoration

  • 8 Stangen Rhabarber (möglichst rote Stangen wählen)
  • 1 El Zucker
  • 1-2 El Mandelblättchen
  • 1-2 Tl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bemessen. Ich habe mich aus gegebenem Anlass für eine Herzform entschieden.

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Zuerst hole ich die Eier aus dem Kühlschrank und lasse sie Zimmertemperatur annehmen. Dann stelle ich die Form auf einen Bogen Backpapier und falte das Papier am Rand der Form entlang, so dass sie auf dem Papier nicht verrutschen kann. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Rhabarber putzen, d.h. die äußeren Fasern entfernen, schräg in fingerdicke Stücke schneiden und mit einem El Zucker in einer Schüssel etwas Saft ziehen lassen.  

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Eier und Zucker schaumig rühren, Öl und Buttermilch zugeben und ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten zum Schluss dazu geben, dabei nur ganz kurz rühren, damit der Teig nicht klietschig wird.  

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Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Alle Zutaten mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 

Nun fülle ich Zweidrittel vom Rührteig in die vorbereitete Form, verteile einen Teil des Rhabarbers darüber und bestreue anschließend alles mit der Hälfte der Streusel. Diese Idee stammt von Dani und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar saftig wird. Anschließend kommt der Rest vom Rührteig auf die erste Streuselschicht, ebenso wie der verbliebene Rhabarber und die übrigen Streusel. Zum Schluss bestreue ich alles mit den Mandelsplittern.

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Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 90 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Die lange Backzeit ist vor allem dem saftigen Rhabarber geschuldet und macht es erforderlich, den Kuchen nach ca. 2/3 der Zeit mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird. Es duftet ganz wunderbar, wenn er endlich aus dem Ofen darf. Jetzt müssen wir uns nur noch ein bisschen gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. 

Den Streuselkuchen in 12 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem Kaffee, Tee oder Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken! Ganz wichtig an diesem Wochenende: Habt einen wunderschönen Muttertag, lasst euch verwöhnen oder verwöhnt einen geliebten Menschen nach Herzenslust!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine 


Recipe for the Mother Day‘s Heart

Ingredients for the batter

  • 3 eggs
  • 200g brown sugar
  • 200g oil or melted butter
  • 50ml buttermilk or milk
  • 200g all-purpose flour
  • 1-2 Tl baking Soda
  • 1 pinch of salt

Ingredients for the crumble

  • 75g all-purpose flour
  • 70g brown sugar
  • 60g grounded almonds
  • 1 pinch of salt
  • 60g butter

Ingredients for the rhubarb and decoration

  • 8 sticks of rhubarb (if possible read sticks)
  • 1 tbsp. sugar
  • 1-2 tbsp. flaked almonds
  • 1-2 tsp. icing sugar

Preparation

The ingredients are calculated for a round 10-inch cake pan. When I start, the eggs and the butter should be at room temperature. Line the bottom of the pan with parchment paper and preheat the oven to 350°F.

Clean and peel the rhubarb and cut it into pieces as thick as a finger. Mix the rhubarb with one to two tbsp. of sugar and set aside.

For the batter, whisk the eggs together with the sugar until foamy and add oil and buttermilk. Whisk again for a few moments. Finally stir the dry ingredients into the mass just for a few moments.

For the crumble put all listed ingredients together into a bowl and prepare a crumbly dough with your fingers.

Fill two third of the batter into the prepared pan. Spread half of the rhubarb on the batter and subsequently half of the crumble on the rhubarb. Thereafter, fill the rest of the batter onto the crumble, continue with the rest of the rhubarb and the remaining crumble. Finally spread the flaked almonds on the top of the cake and place the pan in the oven. The baking takes approximately 90 minutes, but I recommend testing the cake with a skewer after 60 minutes from time to time and cover it with aluminium foil if needed.  

Let the cake cool for a few moments, before your remove the pan. Dust the cake with icing sugar before served and enjoy.

Valentins-Törtchen {Himbeere / Schokolade / Sahne / Liebe}

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Valentinstag – der Tag der Liebenden. Oder 14. Februar, der Tag der römischen Göttin Juno, die die Schutzpatronin der Ehe ist und der an diesem Tag Blumenopfer dargebracht wurden. Ganz egal, wofür ihr euch entscheidet, oder ob es für euch nur ein ganz „normaler“ Tag ist, für mich ist es eine wunderbare Gelegenheit für ein etwas aufwändigeres Gebäck. Viel zu selten, aber zu solch besonderen Tagen immer gerne, nehme ich mir etwas mehr Zeit in der Küche und wenn ich dann noch so zauberhafte Unterstützung wie heute habe, was soll da schon schiefgehen?

Schon lange wartet eine Silikonform mit 6 Halbkugeln auf ihren ersten Einsatz und nur mit Mühe konnte ich sie davor bewahren, in den Keller verbannt zu werden. So ist das nämlich mit all den Dingen, die ich unbedingt brauche, aber dann doch nur selten benutze und von denen der Liebste denkt, dass sie im Keller doch viel sinnvoller aufzubewahren sind. Wie auch immer, heute ist es endlich so weit: Ich habe mich für Valentin-Törtchen aus Himbeermousse entschieden. Die kleinen Grazien bekommen einen Kern aus Frucht und Gelee und werden auf einen schokoladigen Brownie gebettet – na, wie klingt das?

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Bei dieser Gelegenheit kann ich auch endlich mal eine Spiegelglasur oder „mirrow galze“ testen – herrlich. Voller Vorfreude und ein klitzekleines Bisschen aufgeregt husche ich jetzt in die Küche und dann schauen wir mal, was es gibt …

Zutaten für den Brownie

  • 100g Butter
  • 125g Schokolade
  • 75ml Malzbier
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 60g Mehl
  • 20g Kakaopulver
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für das Fruchtgelee

  • 300ml roter Fruchtsaft
  • 6 große Himbeeren
  • ¾ TL AgarAgar

Zutaten für das Himbeerpüree

  • 200g Himbeeren
  • 15g Zucker
  • 15g Wasser
  • Einige Spritzer Zitronensaft

Zutaten für die Himbeermousse

  • Himbeerpüree (siehe oben)
  • 35g Zucker
  • 250g Schlagsahne
  • 6 Gelatine

Zutaten für die Spiegelglasur

  • 300g Zucker
  • 150ml Wasser
  • 200g gezuckerte Kondensmilch
  • 350g weiße Schokolade
  • 12 Blatt Gelatine
  • Einige Tropfen Lebensmittelfarbe

Zutaten für die Dekoration

  • Schokoladenornamente
  • Zuckerperlen
  • Himbeeren

Zubereitung

Für den Brownie den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die Schokolade mit der Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und das Malzbier vorsichtig unterrühren. Die Eier mit dem Zucker einige Minuten schaumig aufschlagen, dann die Schokoladenmischung unter stetem Rühren hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Zum Schluss die trockenen Zutaten kurz unterrühren und den Schokoladenteig in eine vorbereitete rechteckige Form (ca. 18x29cm) füllen. Den Brownie ca. 20 Minuten backen. Der Boden sollte noch feucht, die Oberfläche allerdings fest sein. Den fertigen Brownie in der Form vollständig erkalten lassen.

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Für das Fruchtgelee den kalten Fruchtsaft mit AgarAgar verrühren und zum Kochen bringen. AgarAgar nach Packungsanleitung kochen lassen und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte rechteckige Schüssel mit glattem Boden füllen. Die Schüssel sollte ca. 12x18cm groß sein. Die vorbereiteten Himbeeren gleichmäßig verteilt in die Flüssigkeit legen und alles im Kühlschrank mind. 3 Stunden fest werden lassen. Anschließend den festen Gelee mit der Frischhaltefolie zusammen aus der Form heben und 6 kleine Kreise (ca. 4cm Durchmesser) ausstechen. Darauf achten, dass immer eine Himbeere in der Mitte der Kreise liegt.

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Für die Himbeermousse die Himbeeren, verlesen und fein pürieren. Den Zucker mit gleicher Menge Wasser aufkochen, bis er sich aufgelöst hat. Das abgekühlte Zuckerwasser sowie einige Spritzer Zitronensaft zu den pürierten Himbeeren geben und alles durch ein feines Sieb streichen, damit die Kerne nicht in der Creme stören. Die Sahne steif schlagen und kühl stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser für ca. 5 Minuten einweichen. Das Himbeerpüree mit dem Zucker bei mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmen, bis sich der Zucker vollkommen gelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und die gründlich ausgedrückte Gelatine zum Himbeerpüree geben und unter ständigem Rühren auflösen. Das Püree noch einmal durch ein Sieb streichen und etwas erkalten lassen. Die Sahne in mehreren Portionen unter das Himbeerpüree rühren und jeweils so viel von der nun fertigen Himbeermousse in die Silikonformen geben, dass diese zu ca. 2/3 gefüllt sind.

Jeweils eine Himbeere im Fruchtgelee in die Mitte der Mulden setzten, etwas andrücken und nun die Formen bei zum Rand mit Himbeermousse auffüllen. Die Törtchen für mind. 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und anschließend für 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren.

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Eine halbe Stunde bevor es weitergeht, die Spiegelglasur (Mirror Glaze) zubereiten. Das Rezept reicht für 6 Halbkugeln und einen Kuchen von ca. 15 cm Durchmesser. Die ablaufende Glasur sollte in einer Schale oder auf einem Blech aufgefangen werden, damit man die Reste wiederverwenden kann. Den Zucker mit dem Wasser und der gezuckerten Kondensmilch in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald der Zucker sich vollständig gelöst hat und die Mischung zu kochen beginnt, alles über die vorbereitete weiße Schokolade schütten. Einen Moment stehen lassen und dann mit einem Mixer pürieren. Die Glasur sollte ganz glatt sein und keine Klumpen haben, allerdings sollte beim Mixen keine Luft untergemischt werden, d.h. der Mixer sollte immer unter der Oberfläche arbeiten. Die Glasur jetzt nach Belieben mit Lebensmittelfarbe färben und anschließend durch ein feines Sieb geben.

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Die Glasur auf ca. 35°C abkühlen lassen und dann über die gefrorenen Himbeerkuppeln gießen. Diese kann man dafür auf Eierbecher, kleine Gläser oder Espressotassen stellen und darunter ein Gefäß zum Auffangen der übrigen Glasur positionieren. Die Glasur im Kühlschrank anziehen lassen und die hinunterhängenden Tropfen mit einer Schere entfernen.

Aus dem Brownieboden 6 Kreise in der Größe der Kuppeln (ca. 7cm Durchmesser) ausstechen und jeweils eine Himbeerkuppel auf einen Boden setzten. Nach Belieben mit Himbeeren, Schokolade, Zuckerperlen oder Blättern dekorieren und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank holen und anrichten.

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Ja, ich bin verliebt in diese kleinen Himbeertörtchen und denke, sie sind genau richtig für Valentin. Die Creme ist zartschmelzend und leicht fruchtig und der Boden wunderbar herb und schokoladig - also ist für jeden Geschmack etwas dabei. Habt einen wunderschönen Tag mit eurem Lieblingsmenschen und lasst sie euch schmecken, diese oder andere kleine oder große Süßigkeiten.

Eure Tine